Jetzt 50 Unternehmen im Mittelstandssegment

München, 07.01.2013:

2012 war für  m:access,  das Mittelstandssegment der Börse München, sehr erfolgreich: acht neue Unternehmen wechselten in m:access.  „Wir haben jetzt einschließlich unseres Anleihe-Emittenten fünfzig Unternehmen in m:access und werden 2013 weiter zulegen“, so Andreas Schmidt, Geschäftsführer der Börse München. Dazu tragen auch die fünf neuen Emissionsexperten an der Börse München bei. „Sehr erfreulich für m:access war das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes,  wonach  ein „Downgrading“ vom regulierten Markt in das Freiverkehrssegment m:access  ohne  Abfindungsangebot und Beschluss der Hauptversammlung  vollzogen werden kann“, so Schmidt weiter. „Das schafft für künftige Segmentwechsler  ein Höchstmaß an Rechtssicherheit“, so Schmidt.

Mit der Atevia AG aus Karlsruhe und der Brüder Mannesmann AG aus Remscheid  kamen noch  zum Jahresende  2012  zwei weitere Unternehmen in m:access. Sie  machten  damit  einschließlich der posterXXL AG mit ihrer Unternehmensanleihe  die Fünfzig voll.  Der operative Schwerpunkt der  Atevia AG liegt auf Management-, Dienstleistungs-  und Beratungsservices für Technologieunternehmen.  Die 1931 gegründete Brüder Mannesmann AG fungiert als Holdinggesellschaft mit den  beiden  Sparten Werkzeug-  und Armaturenhandel. 2012 wechselten ferner die AURELIUS  AG,  die  Sedlmayr Grund und Immobilien KGaA, die Sedlbauer AG,  die Impreglon SE, die DCI Database for Commerce and Industry AG und die versiko AG in m:access.

Nicht nur der DAX und seine Töchter legten im Jahr 2012 kräftig zu. Auch die Kurse der m:access  Unternehmen entwickelten sich im Jahr 2012 in der Mehrzahl positiv. Die beste Jahresperformance legte dabei der IT-Dienstleister für ganzheitliches Customer Management SHS VIVEON AG mit 141,84 Prozent hin, gefolgt von der Blue Cap AG, einer Beteiligungsgesellschaft, mit 100  Prozent. Die Beteiligungsgesellschaft AURELIUS  AG konnte ihren Aktienkurs um  68,62  Prozent  erhöhen und das Immobilienunternehmen VIB Vermögen AG um 37,38 Prozent.

Die m:access-Unternehmen stellten sich 2012 auf insgesamt sieben Analystenkonferenzen in Frankfurt und München  den Fragen von Analysten, Investoren und Journalisten. Sie entsprachen damit einer wichtigen Transparenzanforderung von m:access im Interesse der Aktionäre.

Das Segment m:access wurde 2005 von der Börse München für mittelständische Unternehmen geschaffen. Neben der Versorgung mit Eigenkapital können über m:access bonds auch  Mittelstandsanleihen platziert werden. Damit bietet  m:access dem innovativen und erfolgreichen Mittelstand eine ideale Plattform, um über die Börse Eigen- oder Fremdkapital aufzunehmen. Nicht zuletzt gilt m:access nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Frankfurter Wertpapierbörse als „sonstiger börsenmäßiger Handelsplatz“. So können in m:access gelistete Unternehmen auch nach der Neusegmentierung des dortigen Freiverkehrs weiterhin in Frankfurt gehandelt werden.

Über die Bayerische Börse AG
Die Bayerische Börse AG betreibt mit der Börse München eine öffentlich-rechtliche Börse. Die öffentlich-rechtliche Struktur garantiert die Neutralität, die für die Wahrung der Interessen der Marktteilnehmer, Anleger und Emittenten unverzichtbar ist. Die Bayerische Börse AG spielt eine zentrale Rolle als Vorreiter und Knowhow-Träger im Bereich von Kapitalmarkt-  und Marktorganisationsfragen.

Die Börse München bietet mehr als 4000 Kreditinstituten und Emittenten im deutschsprachigen Raum den Zugang zum Primär-  und Sekundärmarkt. Es werden mehr als 12.400 Wertpapiere der verschiedensten Gattungen aus über 60 Ländern gehandelt. Seit 2005 betreibt die Börse München mit m:access ein sehr erfolgreiches Qualitätssegment für den Mittelstand. Mit der Plattform mandato unterstützt die Bayerische  Börse institutionelle Investoren, vor allem
Stiftungen, bei der Suche nach geeigneten Asset Managern.  Darüber hinaus ist die Bayerische Börse AG Mitbetreiberin der Handelsplattform  zweitmarkt.de  für den Handel geschlossener Fonds. Diese ist Marktführer in ihrem Segment.

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